Hennes Bender
Hennes Bender (* 26. Februar 1968 in Bochum) ist ein deutscher Kabarettist.
1990 trat er im Schauspielhaus Bochum als Hamlet auf.
Von 1992 bis 1997 trat er zusammen mit Heinz-Peter Lengkeit als das Comedy-Duo „Lengkeit gegen Bender“ auf.
1997 schloss er sein Studium der Filmwissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum ab mit der Magisterarbeit „Die Mittelaltersymbolik in den Filmen Monty Pythons und Terry Gilliams unter besonderer Berücksichtigung des ‚Parzival‘ von Wolfram von Eschenbach“.
Seit 1998 moderierte Bender beim Jugendsender des Hessischen Rundfunks, hr XXL (heute you fm), die sonntägliche Radio-Comedy-Sendung „Toast“. Darin präsentierte er sein komödiantisches Talent, stellte neue Kinofilme vor und veranstaltete Gewinnspiele mit den Hörern. Für seine Kult-Radio-Comedy „Scheiße - die Hafenpolizei!“ erhielt er 1999 den Karl-Magnus-Preis der ARD.
Er trat mehrfach als Comedian in den Fernsehsendungen Zimmer frei!, Night Wash und dem Quatsch Comedy Club auf, war Gast-Comedian bei Tramitz and Friends, 7 Tage, 7 Köpfe und Frei Schnauze und präsentierte sein Stand-Up-Programm auch bei der Wochenshow und TV total.
2004 erhielt er den Deutschen Comedypreis in der Sparte „Bester Newcomer“.
Mit seinen Comedy-Soloprogrammen (derzeit Komm geh weg, seit Oktober 2004) ist er deutschlandweit auf Tournee.
Gemeinsam mit Volker Naves, Ralf Weber und Moses W. bildet er die Musik-Comedians-Gruppe „Burger Queen“.
2005 nahm Hennes Bender den Kassierer-Song „Menschenkatapult“ zu deren 20jährigem Bestehen neu auf. Das Lied wurde im selben Jahr auf der CD „Kunst“ veröffentlicht.
Im November 2006 erschien seine erste Live-DVD „Komm geh weg“.
Hennes Bender ist verheiratet mit Fritzi Bender (* 19. Juni 1972).
Diskografie
- 2003: Generation YPS
- 2004: Noppen am Griff
- 2005: Komm geh weg
Literatur
- Timo Rieg (Hrsg.), Bochumer Bekannte 2 - Hennes Bender, Armin Rohde und 11 weitere Bochumer im Porträt; biblioviel Verlag Bochum, 2003, ISBN 3-928781-82-0
Hannes Bender
Es ist ja nicht so, dass Hennes Bender nicht erwachsen werden will. Er KANN es einfach nicht.
Wie auch? Widersprüche wohin man sieht: es gibt immer mehr 'eingefleischte Vegetarier' und 'Doppelhaushälften'. Und dann: 'Ost-Westfalen'! Was ist das? Entweder Oder! Kaum ist man Mitte dreißig und schon passiert es: Man bewundert die eigene Dunstabzugshaube und spielt auf Pärchenabenden 'Ich bin spitz, paß auf!'. Heute wird man nicht mehr alt und morgen muß man raus. Früher durchgesoffen, heute 'Brunch'. Hauptsache: 'Schuhe aus! Das ist Laminat!' Dabei wollte man doch früher eigentlich Superheld werden anstatt 'Pantoffelhero': Das Batmobil steht zwar vor der Tür, aber der Tank ist 'voll leer!' Und wenn man mit Kindern spricht, klingt man eben wie die eigenen Eltern: 'Trink langsam' Gut, hört sich ein bißchen an wie ein Film von Bruce Willis, aber der Satz 'Mach jetzt hier nicht so‚n Terror!' klingt ja mittlerweile auch anders.
Hennes Bender ist der 'Kurier des Bizarren': Midlifecrisis oder Peter-Pan-Syndrom? Kommen oder gehen? Bleiben oder Flüchten? 'Ich will ja nicht drängeln, aber: Mach schnell!' Kann sich hier vielleicht irgendjemand mal bitte entscheiden!? Aber sowas passiert ja eh 'immer nie!' Eine paradoxe Welt braucht ein paradoxes Motto: KOMM GEH WEG.
EGAL GIBT'S NICHT
(Premiere am 13. Oktober im Zweischlingen in Bielefeld)
Das “Tischfeuerwerk des deutschen Humors” (so Thomas Hermanns über ihn) ist wieder “aushäusig” auf grosser Tour. In seinem viertem Soloprogramm zieht der kleine Komiker
Vita
- Herbst 2007: Premiere neues Bühnenprogramm 'Wiedersehn macht Freude'
- November 2006: RTL strahlt das Bühnenprogramm von Hennes Bender aus, die erste LIVE DVD erscheint bei Turbine Medien
- September 2005: Die dritte CD 'Komm geh weg' erscheint bei WortArt
- Oktober 2004: Hennes bekommt den DEUTSCHEN COMEDYPREIS 2004 in der Sparte 'Bester Newcomer', das neue Soloprogramm 'Komm geh weg' hat Premiere im Köln Comedy Festival
- März 2004: Die zweite 'Noppen am Griff' CD erscheint bei WortArt
- Januar 2003: Die CD 'Generation Yps' erscheint bei WortArt
- 2002: Gründung der Queen-Comedy-Tribute-Band: 'Burger Queen', regelmäßige Auftritte bei 'Zimmer frei'
- November 2001: Hennes wird mit dem Publikumspreis und dem Jurypreis bei TEGTMEIERS ERBEN ausgezeichnet, Zweites Soloprogramm 'Generation Yps'
- Juli 2001: Erster Platz beim Köln Comedy Cup
- 1999-2000: Bundesweite Gigs, Auftritt im Gershwin Comedy Club in New York City, Erstes Stand-Up-Solo Programm 'Ich mache es gerne!'
- 1998: Eigene Radio-Comedy-Show im Auftrag des hessischen Rundfunks: TOAST, Verfassung und Produktion von Comedybeiträgen und Serien wie 'Scheisse - die Hafenpolizei!', welche 1999 mit dem Karl-Magnus-Preis der ARD ausgezeichnet wurde.
- 1997: Trennung von 'Lengkeit gegen Bender' nach 5 Jahren in Freundschaft, Regie für das Theater Ecce Homo Bochum: 'Das Ende vom Anfang' von Sean O'Casey mit Frank Goosen und Jochen Malmsheimer, Abschluss des Studiums der Filmwissenschaften mit der Arbeit 'Die Mittelalter-symbolik in den Filmen Monty Pythons und Terry Gilliams unter besonderer Berücksichtigung des 'Parzival' von Wolfram von Eschenbach'. Hennes ist jetzt offiziell Magister und kauft sich nen Keks.
- 1996: Wieder als Schauspieler am Schauspielhaus Bochum: In dem Stück 'Latin' von Stephen Fry, Hennes Regiedebut: 'Och!-Die Heinz Erhard-Revue'
- 1995-97: Mitglied der KOM-POTT Comedy Show neben u.a. Atze Schröder, Tresenlesen und Piet Klocke.
- 1993: 'Lengkeit gegen Bender' werden in Hamburg von Thomas Hermanns mit dem Quatsch-Comedy-Club-Talent Award als bestes Nachwuchs-Comedy-Duo ausgezeichnet.
- 1992: Gründung des Comedy-Duos 'Lengkeit gegen Bender' mit Heinz-Peter Lengkeit.
- 1991: Engagements bei Improvisations- und Kindertheatern, ein Studium der Comedia de'll Arte und Aufführungen wie z.B. als Puck in Shakespeares 'Sommernachtstraum'.
- 1990: Einstieg in die Unterhaltungsbranche als Hamlet am BochumerSchauspielhaus, Beginn des Studiums der Filmwissenschaften (Abschluss weiter oben).
- 1968: Februar: Der damals noch nulljährige Hennes Bender wird an einem Rosenmontag als Sohn von hessischen Emigranten in der Bochumer Landesfrauenklinik geboren, welche kurz darauf zur örtlichen Nervenheilanstalt umgewandelt wird.


